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Ausprobieren um zu verstehen: Schreibmotorik bewusst trainieren auf der Didacta 2016.16. bis 20. Februar 2016

Reges Interesse an der Schreibmotorik auf der Didacta 2016: Diverse Workshops, schreibmotorische Übungen und Informationen am Stand des Schreibmotorik Instituts

Mit einem bunten Programm aus wissenschaftlichen Workshops und spielerischen Übungen erfuhren (angehende) Lehrkräfte, Erzieher und Erzieherinnen sowie Eltern bei der Bildungsmesse Didacta am Stand des Schreibmotorik Instituts, wie die Handschrift von Kindern gezielt und effizient gefördert werden kann.

Hielten Workshops und führten zahlreiche intensive Gespräche: das Team des Schreibmotorik Instituts am Messestand auf der Didacta 2016.

Eine aktuelle Elternumfrage im Auftrag des Schreibmotorik Instituts in Kooperation mit dem Bundeselternrat macht deutlich: zu viele Kinder haben Probleme mit der Handschrift. 23 Prozent der befragten Eltern gaben in der auf der Didacta vorgestellten Umfrage an, dass ihre Kinder Schwierigkeiten haben, länger als 30 Minuten zu schreiben. Das wären hochgerechnet auf Deutschland 1,2 Millionen Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die nicht ausdauernd leserlich und ohne Verkrampfungen schreiben können.

Die Wissenschaft muss sich angesichts dieser Entwicklung dem bildungspolitisch relevanten Thema Schreibmotorik stellen. Lehrkräfte benötigen adäquate Unterstützung, um diesem Trend hin zur motorischen Verarmung entgegenzuwirken. Die motorische Entwicklung ist schließlich wichtig für die kognitive Entwicklung, wie neurowissenschaftliche Erkenntnisse nahe legen.

LEHRKRÄFTE UNTERSTÜTZEN, SCHREIBMOTORIK FÖRDERN

Das Team des Schreibmotorik Instituts im Gespräch mit interessierten Messe-Besuchern.

Am Messestand des Schreibmotorik Instituts wurden kurze Workshops zu folgenden Themen angeboten:

(1) „Lehrer in Not! Probleme mit der Handschrift nehmen zu. Wie Sie frühzeitig gegensteuern.“

(2) „Wie erkennt man Potenziale beim Schreibenlernen? Individuelle Diagnose- und Förderansätze.“

(3) „Schreibenlernen ist Bewegungslernen! Warum die Schreibmotorik so wichtig ist.“

Im Anschluss konnten die Zuhörenden die in den Vorträgen enthaltenen Übungsbeispiele zur Schreibmotorik selbst ausprobieren.

Außerdem wurden Messungen mit dem Schreibanalysetool Schreibcoach® durchgeführt. Interessierte konnten so ihren individuellen Bewegungsablauf beim Schreiben und ihren Schreibtyp ermitteln lassen. Nach einer nur fünfminütigen Testmessung generiert der SchreibCoach® einen Bericht, welcher die Schreibleistung der Testperson in den erfassten Kriterien Schreibfrequenz, -fluss, -druck und Grundbewegungen von Hand und Fingern darstellt.

SCHREIBMOTORISCHE ÜBUNGEN UND ANREGENDE GESPRÄCHE

Ausprobieren um zu verstehen: Schreibmotorik bewusst trainieren auf der Didacta 2016.

Das Informationsangebot zum Thema Handschrift wurde sehr gut angenommen: Zahlreiche interessierte Lehrkräfte sowie Eltern, deren Kinder Schwierigkeiten beim Schreiben aufweisen, führten intensive Gespräche mit den Mitarbeiterinnen des Schreibmotorik Instituts und probierten selbst schreibmotorische Übungen aus. Viele pädagogische Fachkräfte informierten sich, wie sie motorische Schwächen bei Kindern gezielt erkennen und mit spielerischen Übungen effizient gegensteuern können.

Der gut besuchte Messestand des Schreibmotorik Instituts sowie die große Medienresonanz auf die Pressekonferenz zur Elternumfrage und zur Aktion „Handschreiben 2020“ zeigen, wie wichtig weiterhin die Grundlagenforschung zur Schreibmotorik bleibt.

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